Weihnachtszeit ist Lesezeit – Blog-Tipps für die Feiertage

03 Januar, 2016

Für Blogger ist die Weihnachtszeit immer etwas heikel. Wer will schon an Weihnachten einen Artikel schreiben und wer liest die dann überhaupt, schließlich ist doch Weihnachten.

Die Wahrheit ist allerdings, dass ihr mit dem Bloggen nicht einfach aufhören könnt, denn Kontinuität ist auch zu Weihnachten von großer Bedeutung. Stammleser wollen versorgt werden, Suchmaschinen müssen sehen, dass weiterhin regelmäßiger Content entsteht und wer weiß, vielleicht gelingt euch gerade zu Weihnachten ein kleiner viraler Hit.

Nicht zu unterschätzen ist nämlich, dass viele Blogs ihren Betrieb ein wenig herunterfahren, was für euch einen Vorsprung bedeuten kann.

Nutzt die Zeit also, in der die Konkurrenz schläft, um neue Nutzer anzulocken und Stammleser zu versorgen. Hier ein paar Tipps und Tricks, wie ihr auch zu Weihnachten die gewünschte Aufmerksamkeit erhaltet.

Gewinnspiel oder Adventskalender

Gewinnspiele laufen zwar nicht mehr so gut wie früher, schließlich bekommen die Leute heute alles hinterhergeschmissen, doch sie funktionieren trotzdem noch. Gerade zur Weihnachtszeit, lohnt es sich einen Adventskalender zu veranstalten, in dem jeden Tag etwas verlost und ein großes Highlight zu Weihnachten in Aussicht gestellt wird.

Sorgt aber dafür, dass Besucher jeden Tag einen bestimmten Hinweis zum Gewinnen brauchen, oder ein Formular ausfüllen müssen, sodass ihr sie täglich mindestens einmal auf eure Seite locken könnt. Das pusht dann gleich noch die Seitenaufrufe und andere Artikel, vor allem wenn ihr diese Hinweise oder Formulare zu unterschiedlichen Zeiten online stellt, sodass Nutzer quasi immer wieder mal schauen müssen, ob es schon so weit ist.

Allerdings bedeuten Gewinnspiele oft auch einen gewissen Aufwand. Ihr müsst Preise organisieren, Gewinner ziehen, Pakete verschicken und vieles mehr. Das kann durchaus nervig werden, vor allem weil sich für gewöhnlich einige Gewinner gar nicht mehr melden und es häufig Probleme mit der Adressklärung gibt. Digitale Produkte sind da von Vorteil.

Weihnachtsdeko für Weihnachtsstimmung

Oft unterschätzt, kann sich Weihnachtsdeko im Blog aber tatsächlich auf die Conversion-Rates auswirken. Ein paar schmuckvolle Christbaumkugeln neben der Newsletter-Anmeldung, einen Tannenzweig unter den Headlines oder der Navigation, leichter Schneefall im Hintergrund. Das alles verbreitet zum einen Weihnachtsstimmung, zum anderen kann es, richtig platziert, die Aufmerksamkeit der Nutzer auf bestimmte Punkte ziehen.

Dank moderner Technik und WordPress, lassen sich schnell und einfach viele Effekte realisieren. Vom Schnee mit CSS 3, über Plugins für die Weihnachtszeit, bis hin zur einfachen Dekoration mit Hintergründen und Grußkarten. Weihnachtsdeko funktioniert nicht nur im Supermarkt, sie funktioniert auch in Blogs, wenn sie richtig eingesetzt und präsentiert wird.

Effektives Blog-Management mit Trello

03 Januar, 2016

Blogging besteht nicht nur daraus Beiträge zu schreiben und sie anschließend zu veröffentlichen. Weitere Aufgaben sind u.a. die Vermarktung der Artikel, die regelmäßige technische Verbesserung der Blogsoftware und, falls erwünscht, die Monetisierung der erstellten Inhalte.

In diesem Beitrag möchte ich Trello vorstellen, ein leichtgewichtiges online Tool zum effektiven Organisieren und Planen der eigenen Blog-Aktivitäten.

Softwareunterstützung für die Blog-Verwaltung

Dass Bloggen nicht nur Schreiben ist, erlebe ich aktuell selbst. Nachdem ich im Mai 2015 mit meinem Camping-Blog faltcaravaning.net gestartet bin, wandert nach rund 100 redigierten Beiträgen mein Fokus zunehmend weg von dem ausschließlichen Verfassen von Inhalten.

Bisher war das Problem, dass ich diese Nicht-Redaktions-Aufgaben zusammen mit Artikelideen in einer einfachen Textdatei festgehalten habe. Diese war unstrukturiert, inkonsistent und es existierten unterschiedliche Versionen verteilt auf verschiedenen Datenträgern. Das Chaos war damit vorprogrammiert.

Viel Tool hilft nicht immer viel

Seit Juli 2015 nutze ich nun Trello, ein Online Werkzeug mit denen sich Projekte wie auch der eigene Blog verwalten lassen.

Trotz meiner Ausbildung als studierter Informatiker bin ich generell gegen zu viele Software-Tools. Meiner Ansicht nach lenkt eine Vielzahl der bunten Web-Helferlein allzu oft nur von der Arbeit ab, als diese spürbar zu erleichtern. So etwas ist für Hobby-Blogger wie mich tödlich, verdiene ich doch an anderer Stelle den Lebensunterhalt, als mit der Installation und dem Ausprobieren von Werkzeugen.

Warum ich bei Trello eine Ausnahme mache, wie das Werkzeug funktioniert und wo der Nutzen für einen Blogger wie mich liegt, erkläre ich im Folgenden.

Wie funktioniert Trello?

Trello ist ein online Organisations- und Zusammenarbeitswerkzeug welches die verschiedenen privaten wie auch beruflichen Projekte in sogenannte Boards (zu deutsch: Tafel) unterteilt. Auf jedem Board können Listen angelegt und auf diesen Karten fixiert werden. Die Karten können dann mit Inhalt befüllt, zwischen den verschiedenen Listen hin und her geschoben und schließlich archiviert werden.

Im (meiner Ansicht nach) bereits funktionsmächtigen Basismodus ist das Tool des gleichnamigen New Yorker Unternehmens kostenfrei. Möchte man Features wie 250 Mbyte große Kartenanhänge, einen individuellen Arbeitshintergrund oder gespeicherte Suchanfragen verwenden, werden 5$ pro Monat für den Service fällig.

Um Trello zu nutzen, muss ein Konto angelegt und sich mit einem Passwort angemeldet werden. Details zum Umgang mit den Nutzerdaten (Stand 2015 erfüllt Trello das Safe Harbor Rahmenwerk) können unter der Firmenwebsite nachgelesen werden. Im Schnelldurchlauf, war es das auch schon.

Den Blog mit Trello managen

Trello unterstützt den Arbeitsprozess von Bloggern. Verdeutlichen möchte ich das an meinem Board faltcaravaning.net, zu sehen in der oberen Abbildung. Zunächst unterscheide ich zwischen den sechs Listen ‚Ziele‘, ‚Beiträge‘, ‚Technik‘, ‚Marketing‘, ‚Monetarisierung‘ und ‚Erledigt‘.

Ganz links auf dem Board, in der Liste ‚Ziele‘, lege ich Karten mit den angestrebten Plänen für meinen Blog ab. Dabei achte ich darauf, dass die Ziele realistisch und messbar sind, sowie jede Karte mit einer Frist versehen wird. Um wortwörtlich ein „Verzetteln“ zu vermeiden, lege ich Wert darauf, nicht mehr als fünf Zielvorgaben gleichzeitig zu verfolgen.

Unter der Liste ‚Beiträge‘ hefte ich alle Ideen zu Artikeln rund um das Camping mit einem Faltcaravan. Das können Satzpassagen, Links, Graphiken oder Dokumentdateien sein. Stoße ich auf eine neue Information zu einem Artikelthema, so landet dieser in der entsprechenden Karte. Dazu nutze ich das Kartenfeld ‚Beschreibungen‘ oder hefte die Infodatei einfach an die Karte an.

Praktisch: hänge ich ein Bild an eine Karte, dann zeigt Trello dieses in der Vorschau. Irgendwann schnappe ich mir dann eine Karte und beginne in der Blog-Software daraus einen Artikel zu verfassen.

Die Liste ‚Technik‘ verwende ich als Aufgabenspeicher für technische Verbesserung meines Blogs. Das kann beispielsweise das Design, Layout, die Funktionalitäten oder die Performance meiner Webseite betreffen. Aber auch Bugs notiere ich an dieser Stelle.

Finde ich im Netz eine Anleitung oder einen Tipp, kommt der natürlich zur passenden Karte. So habe ich immer einen Satz von Aufgaben, der nichts mit dem Erstellen von Texten zu tun hat.

In der Liste ‚Marketing‘ halte ich alle Maßnahmen zur Kommunikation meines Blogs fest. Das können spontane Ideen oder auch feste Vorhaben wie dieser Gastbeitrag sein. Falls eine Marketingmaßnahme aus mehreren Aufgaben besteht (z.B. Verweis auf meine Beiträge in diversen Camping-Foren) dann nutze ich die Checklisten-Funktion von Trello, um diese in einer Karte so zu notieren.

Die Liste ‚Monetarisierung‘ dient mir für Ideen, wie ich mir mit meinem Camping-Blog etwas Geld verdienen kann. Das umfasst bei mir Produkte gleichermaßen wie Affiliate Marketing Aktionen. Momentan steht hier noch nicht viel, da für mich bisher die Inhalte oberste Priorität hatten.

Alle Aufgaben im Überblick

Möchte ich jetzt an meinem Blog arbeiten, so schnappe ich mir einfach eine Karte aus den Themenfeldern ‚Beiträge‘, ‚Technik‘, ‚Marketing‘ oder ‚Monetarisierung‘ und beginne aufbauend auf der in der Karte enthaltenen Stoffsammlung meine Arbeit.

Dabei prüfe ich stets, ob ich mit der Karte mindestens eines der ganz links formulierten Zielvorgaben erfüllt. Ist eine Karte abgearbeitet, so sortiere ich sie schließlich in die letzte Liste namens ‚Erledigt‘ ein. Hierbei kann ich versichern: auch für Freizeit-Blogger ist es ein befriedigendes Gefühl zu erleben, wie der Erledigt-Kartenstapel kontinuierlich wächst.

Regelmäßig, meist einmal im Monat, archiviere ich die fertiggestellten Karten, so dass mein Board nicht überquillt. Trello blendet archivierte Karten dann einfach aus.

Fazit

Wer sich als Blogger neben der Erstellung von Content zunehmend auch anderen Aufgaben widmet, kommt nicht herum diese effektiv zu organisieren. Trello ist dafür meiner Ansicht nach ein sehr gut geeignetes Web-Werkzeug.

Trotz seines mächtigen Funktionsumfangs lassen sich mit ihm die verschiedenen Blogging-Aufgaben spielend einfach planen und verwalten. Smartphone und Web 2.0-Kenner benötigen für die Einarbeitung nur Minuten und werden positiv überrascht sein, welchen zusätzlichen Nutzen die vorgestellten und weiterführende Funktionen wie z.B. Labels, verteiltes Arbeiten oder der Board-Export bieten.

Autor

Christopher Schulz bloggt regelmäßig auf faltcaravaning.net über das Reisen und Campen mit einem Zeltanhänger.

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf „Blogprojekt“ zu veröffentlichen?
Die Anforderungen an Gastartikel und ein Kontaktformular findest du auf der Gastautoren-Seite.

Ähnliche Artikel

9 Videos mit Tipps für einen erfolgreichen Blog-Start
Videos sind im Internet zur Zeit sehr angesagt. Breitbandanschlüsse machen es möglich, dass immer mehr Internet-Nutzer Videos ohne übermäßig lange…
Mit Twitter den Blog-Traffic steigern – der neue Traffic-Newsletter
Ich habe gerade den Traffic-Newsletter Nummer 13 versendet. Darin geht es diesmal um Twitter und wie man mit Twitter seinen…
Blog-WM 2010 mit vielen Preisen
In wenigen Tagen beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft und ich freue mich schon sehr. Mit unseren Freunden haben wir schon diverse Private…
Optimale Blog-Überschriften mit der DIGG-Methode finden
In seinem Gastartikel beschreibt Arik seine erprobte Methode für klickstarke Überschriften. Diese Methode ist einfach umzusetzen und hilft bei der…
Mit neuen Blog-Themen zu mehr Besuchern
Im heutigen Artikel möchte ich nicht nur einen guten Tipp für mehr Besucher im eigenen Blog geben, sondern mal wieder…

Attraktive Themen oder warum Du über Google, Facebook und Co. bloggen solltest

03 Januar, 2016

Content ist King, aber nicht jedes Thema ist gleich erfolgreich. Besonders wenn es um Aufmerksamkeit geht, gibt es einfach Themen, die deutlich häufiger gelesen und intensiver geteilt werden und mehr Backlinks bekommen.

In Folgenden werde ich deshalb darauf eingehen, was attraktive Themen sind und Beispiele geben.

Warum attraktive Themen?

Langfristig gesehen ist fast jedes Thema interessant. Zumindenst können auch Artikel mit nicht gerade massenkompatbilen Themen im Longtail ihren kleinen Beitrag zum Traffic leisten.

Allerdings gibt es Themen, die deutlich attraktiver sind und schon bei der Veröffentlichung für viele Besucher sorgen.

Solche Themen sind natürlich besonders interessant, da man auf diese Weise schnell viele Leser, Social Shares und auch mehr Backlinks gewinnen kann. Das hat zudem mittel- bis langfristige Vorteile was den Traffic angeht.

Doch was sind attraktive Themen? Anhand von 2 Beispielen aus meinen eigenen Blogs möchte ich das veranschaulichen.

Beispiel 1: Google, Facebook und Co.
Auf selbstaendig-im-netz.de habe ich schon mehr als 3.000 Artikel veröffentlicht und dabei natürlich viele Erfahrungen sammeln können.

Was immer wieder gut ankommt sind Artikel über Facebook, Google, YouTube und Co.. Diese großen Player im Internet bieten nicht nur regelmäßig Stoff für interessante Artikel, sondern sie interessieren auch sehr viele Leser.

Während andere Themen meist nur die jeweilige Zielgruppe wirklich stark interessiert, kann man mit Artikeln über soziale Netzwerke oder Suchmaschinen Leser aus allen möglichen Bereichen neugierig machen.

Was lernen wir daraus? Es gibt Themen, die fast jeden interessieren und damit für viel Aufmerksamkeit, viele Leser und Backlinks sorgen.

Beispiel 2: 16 Tipps für einfache und schnelle Backlinks
Ein weiteres Beispiel ist der Artikel 16 Tipps für einfache und schnelle Backlinks hier auf Blogprojekt.de.

Dieser ist eher speziell ausgerichtet, trifft aber einen Nerv bei der Zielgruppe und kam dadurch schon bei der Veröffentlichung sehr gut an. Zudem ist der Artikel seit seinem Erscheinen zu einem Dauerbrenner geworden. Über 400 Kommentare und mehr als 30 Trackbacks sprechen eine eindeutige Sprache.

Was lernen wir daraus? Auch eher spezielle Themen für eine bestimmte Zielgruppe können sehr gut ankommen, wenn man einen wichtigen Nerv trifft.

Home ← Ältere Posts